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Donnerstag, 11. April 2013

Allmählich geht es an die Inneneinrichtung der Halle. Ein Arbeitstisch erleichtert die Arbeit und schafft Ordnung. Später werden auch noch einige Regale folgen.

5m lang sollte der Arbeitstisch schon sein, damit eine Western Red Cedar Leiste darauf Platz findet.
Die Helling wird aus 57x57 mm Kanthölzern gefertigt. Jeweils drei Längsholme werden miteinander verleimt, so dass ein Verziehen der Hölzer minimiert wird. 
Die Helling wurde direkt auf die Bohlen gelegt.
Der offene Boden erleichtert später auch den Ölwechsel bei fertigem Boot...
Am nächsten Tag wurde mit dem Aufstellen der vorgefrästen Mallen begonnen. Da wir mit den Auslegern beginnen, werden zunächst die Ausschnitte für die Ausleger mit Hilfe einer Oberfräse und eines Planfräsers mit Anlaufring gänzlich entfernt. Später, wenn es an den Rumpf geht, werden die Platten herumgedreht und auch der Ausschnitt für den Rumpf entfernt. Wir hatten uns dazu entschieden, die Formen für Ausleger und Rumpf auf je einer Platte zu kombinieren. Das spart Material- und CNC-Kosten.

Die erste Malle steht


Am Ende des Tages stehen 11 Mallen, sieben fehlen noch.
Man erkennt schon deutlich die Form des Auslegers.

Samstag, 30. März 2013

Inzwischen ist die Folie auf dem Dach und an den Seiten. Die recht zähe Treibhausfolie soll mindestens 4 Jahre halten. Wir haben die Folie mit Dachpappstiften auf den Sparren fixiert, wobei ein Polyethyleen-Verpackungsband dazwischen gelegt wurde, damit die Folie nicht ausreißt. Dieses Band ist in Gebinden zu 600 m erhältlich, was natürlich viel zu viel ist. Doch wir werden das Band auch als Zwischenschicht beim Antackern der Bootsbauleisten an die Mallen verwenden.

Die Halle ist fast fertig. Es fehlt noch die Folie für die Stirnseiten.
Hier sind  Lüftungsklappen eingeplant. Im Vordergrund das Material für die Helling.

Vorteile der Holzbauweise. Man schlägt einen Nagel ein und hat schon eine Garderobe...
Während sich der Hallenbau recht planmäßig entwickelt hat, kann man das vom Wetter nicht sagen. Die Temperaturen reichen bei weitem nicht für die Arbeit mit Epoxy aus - und damit wollen wir in etwa zwei Wochen beginnen...